Kontakt zu uns

Geschäftsführerin
Adresse:
Julia Zürcher
Geschäftsführerin der nationalen Armutskonferenz
c/o Deutscher Caritasverband
Abteilung Sozialpolitik und Publizistik
Referat Koordination Sozialpolitik
Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br.
Freiburg
Baden-Württemberg
79104
Deutschland
Telefon:
0761 200-673
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Sprecher der nak

Dr. Frank Johannes Hensel
c/o Diözesancaritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
Tel. 0221-2010-294
frank.hensel@caritasnet.de

 

Stellvertretende Sprecherin und Sprecher

 

Werena Rosenke
c/o Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.
Tel. 05 21-14 39 6-11
werenarosenke@bagw.de
Michael David
c/o Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband
Tel. 030 652 11 – 1636
michael.david@diakonie.de
Robert Trettin
c/o Armutsnetzwerk e.V.
Tel. 030 67801778
trettin@conceptsocial.de

 

Geschäftsführerin

 

Julia Zürcher
c/o Deutscher Caritasverband e.V.
Tel. 0761 200-673
julia.zuercher@caritas.de

 

Pressesprecher

 

Markus Harmann
c/o Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
Tel. (0221) 20 10 308
Fax (0221) 20 10 130
markus.harmann@caritasnet.de

 

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Mitgliederliste

Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege

bundesweit tätige Fachverbände und Selbsthilfeorganisationen


Arbeiterwohlfahrt
Blücherstr. 62/63
10961 Berlin

BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
Boyenstraße 42
10115 Berlin


Deutscher Caritasverband e.V.
Karlstraße 40
79104 Freiburg



BAG Schuldnerberatung
Friedrichsplatz 10
34117 Kassel




Deutsches Rotes Kreuz e.V.
Carstennstr. 58
12205 Berlin



Armutsnetzwerk e.V.
Am Deepenpool 2
27232 Sulingen
info@armutsnetzwerk.de
Tel.: 04271 919464
Fax   04271 919465



Paritätischer Gesamtverband e.V.
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin



BAG Soziale Stadtentwicklung und GWA e.V.
c/o Herrn Andreas Mehlich – Koordinator
Anna-Siemsen-Str. 49
07745 Jena
Mail@BAGSoz-Stadt.de
Telefon: 03641 / 354570
Fax: 03641 / 354571



Diakonisches Werk der EKD e.V.
Reichensteiner Weg 24
14195 Berlin



Bundesverband Deutsche Tafel e.V.
Dudenstraße 10
10965 Berlin
Tel.: 030/ 200 597 6-0
Fax: 030/ 200 597 6-16
info@tafel.de



Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.
Hebelstr. 6
60318 Frankfurt/M.



Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.
Barbarossastraße 4
55118 Mainz
info@armut-gesundheit.de


Deutscher Gewerkschaftsbund
Postfach 11 03 72
10833 Berlin


Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.
Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung
Friedrichstraße 231
10969 Berlin
Tel. 030-443190-60
Fax 030-443190-63



Deutscher Bundesjugendring
Mühlendamm 3
10178 Berlin
Tel.: 030/400404-00
Fax: 030/400404-22
info@dbjr.de



BAG der Landesseniorenvertretungen
Jobst Heberlein
Poststraße 7
32694 Dörentrup
Tel: 05265/3299440
Fax: 05265/3299441
E-Mail: baglsv@arcor.de



Bundesbetroffeneninitiative wohnungsloser Menschen (BBI)
Melchiorstraße 40
50114 Köln

 

Gaststatus

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

Katholisches Büro in Berlin
Postfach 04 06 60
10063 Berlin


Evangelische Kirche in Deutschland

Rat der EKD
Herrehäuser Str. 12
30419 Hannover


Landesarmutskonferenz
Mecklenburg-Vorpommern

c/o Rudi Duschek
Hafenstr. 41
17489 Greifswald
r.duschek@gmx.de


Landesarmutskonferenz Niedersachsen

c/o Martin Fischer
Ebhardtstr. 3 A
30159 Hannover
martin.fischer@diakonie-hannovers.de


Saarländische Armutskonferenz

Karcherstraße 18
66111 Saarbrücken
Mobil: 01520-2533972
E-Mail: sak@freenet.de
Web: www.sak-ev.de.vu


Sächsische Armutskonferenz

Sprecher: Ronald Blaschke
WittenbergerStr. 110 c
01277 Dresden
rblaschke@aol.com


Landesarmutskonferenz Brandenburg

Inga-Karina Ackermann
Bahnhofstr. 1
14774 Brandenburg
(03381) 804214


Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz

c/o Geschäftsstelle der LIGA der Spitzen-verbände der Freien Wohlfahrtspflege im Lande Rheinland-Pfalz                       Bauerngasse 7                                  55116 Mainz                                   (06131) 224608

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Nationale Armutskonferenz: Selbstverständnis und Grundsätze

Die Nationale Armutskonferenz (nak) ist im Herbst 1991 als deutsche Sektion des Europäischen Armutsnetzwerks EAPN (European Anti Poverty Network) gegründet worden. Sie ist ein Bündnis von in Deutschland tätigen bundesweiten Organisationen, Verbänden und Initiativen, die sich für eine aktive Politik der Armutsbekämpfung
einsetzen. Eine konsequente und kontinuierliche Mitarbeit von Menschen mit Armutserfahrung bzw. Selbsthilfeorganisationen mit dem Ziel, ihre Erfahrungen und Perspektiven einzubeziehen und ihre Lösungsansätze im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung aufzuzeigen, stellt eine wesentliche Aufgabe und zugleich Alleinstellungsmerkmal der Nationalen Armutskonferenz dar.

Armut bedeutet einen grundlegenden Mangel an sozialen und kulturellen Beziehungen, Entwicklungsmöglichkeiten und materiellen Ressourcen. Sie wird durch das Konzept der relativen Einkommensarmut und ergänzenden Erhebungen über soziale Ausgrenzung und den Mangel an Teilhabe- sowie Entwicklungsmöglichkeiten
statistisch erfasst und beschrieben.

Die Nationale Armutskonferenz setzt sich für strukturelle Maßnahmen zur Armutsbekämpfung mit dem Ziel der Verminderung und vor allem der Verhinderung von Armut ein. Bildungszugänge für alle Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, sowie eine gute und Existenz sichernde
Erwerbsarbeit sind wichtige Beiträge in der Armutsbekämpfung. Die nak steht unter anderem für die Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums, für soziale Teilhabe von einkommensarmen und von ausgegrenzten Menschen, für Mindestlöhne, Bildungsgerechtigkeit und eine solidarische, für jeden zugängliche
Gesundheitsvorsorge.

Armutsbekämpfung ist eine sozialstaatliche, arbeitsmarkt- sowie wirtschaftspolitische Aufgabe. Sozialpolitische Zielsetzungen und das finanzielle Handeln des Staates müssen die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung im Blick haben. Das allgemeine Steueraufkommen muss die Handlungsfähigkeit des Staates
gewährleisten. Hohe Einkommen und Vermögen müssen einen angemessenen Beitrag leisten. Soziale Grundrechte sind durch staatliches Handeln zu sichern und umzusetzen. Staatliche Rahmensetzungen sind so vorzunehmen, dass die Existenzsicherung ohne Transferleistungsbezug gelingen kann.

Sozialstaatliche Infrastrukturen und notwendige Transferleistungen dürfen nicht durch private, kirchliche oder Mildtätigkeit der Sozial- und Wohlfahrtsverbände ersetzt werden und müssen bedarfsgerecht finanziert werden. Die Kommunen sind als Träger der kommunalen Daseinsvorsorge für einen wesentlichen Teil der sozialen Infrastruktur zuständig und müssen durch verlässliche und stetige Finanzmittel gestärkt werden. Träger, Einrichtungen und Initiativen der Armutsbekämpfung, auf die sozialstaatliche Aufgaben übertragen werden, müssen verlässlich finanziert werden. Finanzmittel für sozialpolitische Zielsetzungen sind dort gezielt einzusetzen, wo die Bedarfe besonders groß sind.

Die nationale Armutskonferenz macht mit einer klaren Sprache auf Mängel in der Armutsbekämpfung aufmerksam, entwickelt sozialpolitische Konzepte und wendet sich gegen Politiken, die eine Verwaltung von Armut oder die bloße Linderung von Armut an Stelle einer aktiven Armutsbekämpfung setzen wollen und Menschen mit Armutserfahrung entmündigen. Bund, Länder, Kommunen, Verbände und soziale Organisationen müssen stärker als bisher die Perspektive von Betroffenen einbeziehen und deren aktive Beteiligung, auch an politischen Prozessen, befördern.

Die in der nationalen Armutskonferenz zusammengeschlossenen Organisationen, Verbände und Initiativen setzen sich gemeinsam in diesem Sinne sozialpolitisch ein.

Hannover, den 9. April 2014

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Pressemitteilung vom 6.11.2015 Keine weiteren Jahre verlieren!

Nationale Armutskonferenz: Erbschafts- und Vermögens-steuer gezielt für die Armutsbekämpfung einziehen
Köln. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2014 in Deutschland 20,6 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht – mehr als jeder fünfte. 2010 lag die Quote noch bei 19,7 Prozent. Die Nationale Ar-mutskonferenz fordert deshalb eine Zweckbindung von Erb-schafts- und Vermögenssteuer, um Armut in Deutschland zu bekämpfen.

„Es gibt bei vielen Erben durchaus ein Einsehen, enorme Vermögen bei ihrer Weitergabe an die nächste Generation etwas stärker zu-gunsten klarer, sozial nachvollziehbarer Verwendungen heranzu-ziehen“, so der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak) und Kölner Diözesan-Caritasdirektor, Dr. Frank Johannes Hensel.

Bei der Vorstellung des Schattenberichts „10 Jahre Hartz IV“ im Oktober hatte die Nationale Armutskonferenz bereits darauf hinge-wiesen, dass in Deutschland jedes fünfte Kind in einer einkom-mensarmen Familie aufwächst. Mitverantwortlich dafür macht die nak die unzureichenden Hartz-IV-Regelsätze.
Hensel: „Aufwachsen ohne Wohlergehen ist kein unglücklicher Zu-fall und schon gar nicht unabänderlich. Es schadet der Gesundheit, torpediert die Bildungschancen und kommt uns alle teuer zu ste-hen.“ Die Tatsache, dass in Deutschland immer mehr Kinder im gesellschaftlichen Abseits steckten, könne geändert werden. Etwa durch einen am Bedarf von Kindern und Jugendlichen fair berech-neten Regelsatz mit einer Orientierung der Bildungsausgaben nah am Mittelstand.
Hensel appelliert an die politischen Entscheider, jetzt endlich politi-sche Entschiedenheit an den Tag zu legen: „Wir dürfen keine weite-ren Jahre mehr verlieren.“

 

Pressekontakt:
Markus Harmann
c/o Diözesan-Caritasverband
für das Erzbistum Köln
Georgstraße 7, 50676 Köln
Telefon 0221 2010-284
Telefax 0221 2010-130
presse@caritasnet.de
www.nationalearmutskonferenz.de

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